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ETN e.V.
27 November, 2013

Pressemitteilung: Internationaler Interventionsaufruf zum sofortigen Importstopp rumänischer Wirtschaftsgüter und Tourismusboykott Rumäniens aufgrund schwerwiegender Verstöße gegen das EU-Tierschutzrecht

Mit der massenhaften Tötung von größtenteils friedlichen Straßenhunden geschieht ein unfassbares und völlig unmoralisches Unrecht, was einem Mitgliedsland der EU unwürdig ist.

In Rumänien wurden in den letzten zehn Jahren bereits zehn Millionen Straßenhunde umgebracht. Wir sprechen hier von zehn Millionen Lebewesen!!! Damit wurde bereits jetzt das größte Verbrechen an Tieren in der Geschichte begangen!!!

Bei den derzeitigen brutalen Einfangaktionen werden die Hunde nicht nur unnötig verletzt und gequält, vielmehr werden nachweislich auch die Eigentumsrechte vieler rumänischer Bürger verletzt. So belegen zahlreiche Dokumentationen diverser Fernsehanstalten, dass Hunde ihren Besitzern entrissen und viele adoptionswillige Bürger von den entsprechenden städtischen Tierheimen behindert und schikaniert werden. Diesen Menschen wird der Zugang verweigert und sie können noch nicht einmal ihre eigenen und gestohlenen Hunde aus den Tierheimen holen. 

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass rumänische Hundefänger pro gefangenem Hund 50 Euro erhalten, rückt demnach der monetäre Aspekt des Vernichtungsfeldzuges gegen die Straßenhunde immer mehr in den Vordergrund.

Mutmaßlich werden auch die Steuergelder rumänischer Bürger zum grausamen Abschlachten der Straßentiere missbraucht. Des Weiteren werden EU-Subventionen in Millionenhöhe, die ursprünglich für Tierheimbauten, Kastrationsprogramme und Seuchenbekämpfungen gezahlt worden sind, voraussichtlich rücksichtslos zweckentfremdet und den Tieren aufgrund von Korruption und Geldgier entzogen. Lediglich geringe Anteile dieser Steuer- und Subventionsgelder kommen tatsächlich den Tieren zugute.

Leider müssen wir konstatieren, dass die EU trotz allem bislang untätig geblieben ist und somit stillschweigend die grausame Vorgehensweise gegen die Hunde duldet. Darüber sind wir maßlos entsetzt und zutiefst enttäuscht.

Schließlich steht dies alles im krassen Widerspruch zu sämtlichen EU-Tierschutzbestimmungen und geschieht gegen den ausdrücklichen und mehrheitlichen Willen der EU-Bürger!!!
Aus diesem Grund haben wir uns in einem eindringlichen Brief mit ähnlichem Inhalt an den Präsidenten des Europäischen Parlaments (Herrn Schulz) und der Europäischen Kommission (Herrn Barroso) gewandt.

In Kooperation mit weiteren Tierschutzorganisationen, zahlreichen Tierschützern und Journalisten rufen wir zu internationalen Aktionsmaßnahmen zur Bekämpfung des Hundemassakers in Rumänien auf. Gegenüber Rumänien sollte ein Wirtschaftsboykott verhängt werden, solange den dortigen Tieren dieses unbeschreibliche Leid widerfährt.

Mit einem Importstopp rumänischer Wirtschaftsgüter und einem entsprechenden Tourismusboykott würde man Rumänien an empfindlichster Stelle treffen und so am ehesten zu einem Umdenken bewegen können.

Mit der unkontrollierten und mutmaßlichen Zweckentfremdung der Millionen EU-Subventionsgelder muss endgültig Schluss sein!!!

Ebenso müssen die grausamen und von jeglicher Ethik und Moral befreiten Hundemassaker sofort gestoppt werden!!!

Es ist hochgradig bedauerlich, dass nicht erkannt wird, dass die brutale Tötung der Tiere niemals das Problem lösen wird. Stattdessen können einzig und allein flächendeckende Kastrations- und Adoptionsprogramme die Straßenhundeproblematik lindern und lösen, was nach anerkannten wissenschaftlichen Untersuchungen hinlänglich erwiesen ist.

Bei einer entsprechend veterinär-medizinischen Versorgung kann lediglich diese Methode zu einer nachhaltigen Dezimierung der Population der heimatlosen Hunde in Rumänien und anderen osteuropäischen Ländern führen.

Letztendlich geben wir zu bedenken, dass rumänische Kinder und Jugendliche zu Gewalt und kriminellen Aktionen animiert werden könnten, wenn Sie die skrupellosen Aktionen der Hundefänger mit ansehen müssen, was nach einer Studie bereits ca. 86 Prozent der Kinder in Rumänien getan haben. Demnach ist derzeit eher eine Verrohung und Traumatisierung dieser Generation zu befürchten. 

Stattdessen sollte doch gerade Kindern das Gegenteil beigebracht und vorgelebt werden: die Achtung und der Respekt vor allen Lebewesen und der Natur!!!

Dieter Ernst
Präsident des ETN e.V.

in Kooperation mit Dr. rer. nat. Barbara Wardeck-Mohr



  1. Christian Niemeyer Says:
    November 27, 2013 at 7:40 pm

    Hoffentlich findet in den Köpfen der rumänischen Politiker und Großteilen des Volkes nun endlich ein Umdenken statt. Es ist für viele andere Europäer eine unglaubliche Belastung, mit solchen Menschen und deren Methoden zusammen in einer Gemeinschaft zu leben. Respekt vor jedem anderen Leben sollte einer der obersten Werte sein.

  2. glas sabine Says:
    November 27, 2013 at 8:38 pm

    Der Brief spricht mir aus der Seele. Vielen Dank für das Schreiben.
    Sabine Glas

  3. richtig so!!! schön intervenieren, bis die nasen reagieren!!!

  4. es muss endlich ein umdenken stattfinden ,und damit das töten der hunde

  5. Manuela Corallini Says:
    November 27, 2013 at 11:15 pm

    Hoffe so sehr dass endlich was passiert!

  6. Denise Nef Frehner Says:
    November 27, 2013 at 11:42 pm

    Stoppt endlich fas Massaker

  7. Susanne Weber Says:
    November 28, 2013 at 12:05 am

    Sehr gut geschrieben. Ich bin absolut der gleichen Meinung und hoffe, dass Ihr Schreiben die Menschen bewegt einzugreifen!

  8. Edith tremmel Says:
    November 28, 2013 at 2:20 am

    Gott beschütze due hundeseelen

  9. Angelika Urschel Says:
    November 28, 2013 at 2:56 am

    jedes Lebewesen hat ein Recht auf unversehrtes Leben und Schutz…..diese miesen Abschlachtungen sind unmenschlich und barbarisch und zu tiefst verachtenswert diese Menschen die den Tieren so etwas antun

  10. Andrea Huber Says:
    November 28, 2013 at 7:42 am

    Dieses Abschlachten der rumänischen Streuner muß ein sofortiges Ende haben!!! Wo bleibt die Menschlichkeit bzw. der Tierschutz?

  11. Die Tiere müssen weiterleben dürfen,
    bitte keine sinnlosen Morde mehr an ihnen begehen!!!!
    Ich verachte die Menschen, die das auf grausamste brutalste Weise tun!!!!
    Hört auf mit dem Töten!

  12. Carmen Cita Says:
    November 29, 2013 at 12:24 am

    ich hoffe und bete, dass dieser irrsin endlich aufhört, in rumänien, bulgarien, russland und viele andere, der eu angehöende länder. doch die politiker sehen tiere nur als sache an, sie vergessen, dass alle tiere geschöpfe gottes sind. wenn es einen gott geben sollte hoffe ich, dass er diese untaten bestraft.

    • Cornelia Fröhlich Says:
      Dezember 4, 2013 at 8:43 pm

      Safe LIVE
      bitte keine sinnlosen Morde mehr an wehrlosen Tieren.
      Ich verachte die Menschen, die das auf grausamste brutalste Weise tun!!!!
      Hört auf mit dem Töten! Sofort !

  13. ursula rieker Says:
    November 29, 2013 at 10:50 am

    Ich fordere sofortiger STOP der Massenvernichtung.
    Wie kann man nur so Brutal und unmenschlich sein

  14. sonja ide Says:
    Dezember 3, 2013 at 3:29 pm

    Schließe mich diesem Schreiben zu 100 % an! Hoffe es bewirkt endlich etwas!

  15. Sandra Eggert Says:
    Dezember 3, 2013 at 6:36 pm

    Ich kann nicht verstehen, dass so viele Menschen da weg sehen können. Es ist doch bewiesen, dass Tiere wie wir Schmerzen empfinden. Und wer ein Tier hat oder hatte, weiß wie echt die Liebe ist, die ein Hund schenkt.Wir sind doch auch Tiere. Nur der Glaube hält uns für was besseres.

  16. Gabi Herrmann Says:
    Dezember 4, 2013 at 8:12 am

    Danke für dieses Schreiben. Hoffentlich hat es die gewünschte Wirkung. Wie können sich Menschen so gefühllos und grausam verhalten?

  17. Herbert Jaddatz Says:
    Dezember 4, 2013 at 8:41 am

    Ja, dass ist auch meine Meinung, man muß Rumänien mit der Wirtschaft treffen, sollen durch das töten der Hunden darunter leiden. Die Kinder werden in den jungen Jahren zu Tiermörder erzogen, psychisch und seelisch werden diese darunter leiden, bei manchen wird es aber nicht beim Hunden töten bleiben, was für ein schlimmes Land. Dieses Land und seine Politik ist gefährlich. Sie haben eine Mitgliedschaft in der EU nicht verdient, wir brauchen das Volk (Dachau) nicht in unserer EU.

  18. renate.kreis Says:
    Dezember 4, 2013 at 9:08 am

    Dem Schreiben kann ich mich zur Gänze anschließen. Das ist eines europäischen Staates
    im 21. Jahrhundert unwürdig. Stoppt das Töten!!!
    Beendet die EU-Subventionen für Rumänien.

  19. Müller, Gerda Says:
    Dezember 4, 2013 at 11:53 am

    Rumänien muss in der Wirtschaft boykotiert werden. Sonst wachen die nicht auf.
    Diese Brutaliät an den Tieren muss aufhören.

  20. Berthild Haese Says:
    Dezember 4, 2013 at 11:44 pm

    Boykott wäre eine Möglichkeit, diesem Land zu zeigen, daß solche Gräueltaten an unschuldigen Tieren im 21. Jahrhundert nicht mehr akzeptiert werden.

  21. Ilona Dämgen Says:
    Dezember 5, 2013 at 10:06 am

    Ich kann es nicht fassen, daß die EU hier so tatenlos zuschaut! Danke für diesen Brief! Rumänien muß boykottiert werden, damit die Regierung aufwacht und die Schlächter dort keine Legitimation mehr haben!

  22. Angilletta Says:
    Dezember 5, 2013 at 1:05 pm

    Das ist einfach nur unmenschlich, teuflisch . So verhalten sich Mrnschrn anderen gegenüber nicht, auch nicht für Geld!! Stoppen sie bitte sofort die Zögling von strassentieren auf diese Art und Weise !

  23. marianne rindt Says:
    Dezember 5, 2013 at 5:32 pm

    ich hoffe das endlich was passiert

  24. Michaela svorc Says:
    Dezember 5, 2013 at 6:47 pm

    Vielen Dank für dieses Schreiben,

    ich kann Nachts schon nicht mehr schlafen, weil es mir auf der Seele brennt…… was diese Kreaturen in Rumänien sich leisten.

    Diese armen Hunde haben nichts getan

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