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ETN e.V.
18 November, 2013

Dramatische Kehrtwendung in Pitesti (Rumänien) – Bürgermeister Tudor Pendiuc hat die Hetzjagd auf alle freilebenden Hunde der Stadt eröffnet

Leider hat nun auch der rumänische Bürgermeister der Stadt Pitesti – Tudor Pendiuc – letzte Woche die Hetzjagd auf alle freilebenden Hunde der Stadt eröffnet.

Seit vergangenem Dienstag sind städtische Hundefängerteams in Pitesti unterwegs, um die – vom großen Smeura-Tierheim bzw. unserem Kooperationspartner Tierhilfe Hoffnung e.V. – kastrierten Hunde einzufangen und ins städtische Tierheim gegenüber der Smeura zu bringen.

Dort sollen die Hunde dann identifiziert und registriert werden; vor allem aber sollen sie nach 14 Tagen eingeschläfert werden, sofern sie nicht in die Smeura übergesiedelt werden können.

Bisher wurden die herrenlosen und freilebenden Straßenhunde Pitestis durch den Verein Tierhilfe Hoffnung e.V. bzw. dessen großes Tierheim Smeura medizinisch versorgt, kastriert und im Anschluss zumindest teilweise wieder auf die Straßen Pitestis bis zu ihrem natürlichen Tode zurückgesetzt.

Dieses Vorgehen war vertraglich mit den rumänischen Behörden abgesichert. Nun kam es leider zu der dramatischen Kehrtwendung.

Von nun an sollen die kastrierten und wieder an ihren Platz zurückgesetzten Hunde, für welche die Smeura zudem regelmäßig überwachte Futterstellen eingerichtet hat, von den städtischen Hundefängern hemmungslos eingefangen, eingesperrt und schlimmstenfalls sogar getötet werden.

In einem Vermittlungsgespräch mit dem Bürgermeister konnte der Verein “Tierhilfe Hoffnung” festlegen, dass die Hunde nach dem 13.Tag (also zum Fristende) in die Smeura übersiedeln können. Da das städtische Tierheim maximal 300 Hundeplätze aufweist, müssten also alle zwei Wochen 300 Hunde in der sowieso schon überfüllten Smeura aufgenommen werden….. Dies kann natürlich nicht lange gut gehen…..

Daher möchten wir den folgenden Aufruf unseres Partnervereins gerne veröffentlichen und um Ihrer aller Unterstützung bitten:

Bitte unterstützen Sie die Hunde Pitestis mit Protestbriefen an den Bürgermeister der Stadt Pitesti, appellieren Sie an dessen Vernunft und Mitgefühl und fordern Sie das sofortige Ende der Hundefangaktionen des Rathauses Pitesti.

 

Gerne möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein Muster-Protestschreiben des Vereins „Tierhilfe Hoffnung“ zur Verfügung stellen:

Dear Mr. Mayor Pendiuc,

I urge you to stop immediately the planned cruel killings of thousands, of defenseless stray animals in Pitesti and the surrounding area or to demand their termination and implement ! Romania’s politicians, still do not seem to be able to act civilized! Their acts and omissions violated any ethics. It is not the fault of the dogs on the streets of Romania that they eke out a miserable existence in large numbers! It is solely the fault of the acts or omissions of Romanian politicians! Instead of taking responsibility for these animals and to reduce their population in a humane manner by widespread neutering, for you it only seems to be solution the repeated killing in the cruelest way! In Romania, already ten million stray dogs have been killed in the last ten years. Thus it was already committed the greatest crime against innocent dogs in the history! Tax dollars of Romanian citizens and the EU is misused to cruel slaughter of stray animals. It is highly regrettable that you don´t  recognize that the brutal killing of animals will never solve the problem, but the one and only solution and alleviate of the stray dog problem is the widespread castration and taking responsibility for the dogs!

Romanian leaders should finally take note: The killings only evoke strong reactions and antipathy against Romania at home and abroad! Already, tens of thousands of people in Europe call for the exclusion of Romania from the EU. Pitesti will get image of the “city of dog murder” and you as its mayor will become very popular in a very negative way. Consider what kind of consequences this will have for the image, tourism and for the economy of your city and your country.

We will bring our outrage over this absolutely brutal action in all media, the Internet, Facebook, and the European Commission expressed. People in Europe will not accept your barbaric and inhuman murder of stray dogs and will not accept the abuse of EU-tax money for this! We are not getting tired, so long to fight for the rights of Romanian stray dogs until adequate protection and neutering programs are achieved. Support Romanian and German animal protection organizations (Tierhilfe Hope e.V. / AULIM/ ETN e.V.) in their neutering programs and the fight against the arbitrary of Romanian decision! For the battered stray dogs,

[ First name ] [ name]

 

Bitte schicken Sie diesen Brief an die folgende Adresse:

Town hall Pitesti
Mayor Tudor Pendiuc
str. Victoriei nr. 24
RO- 110017 Pitesti  Lkr. Arges

ROMANIA

Fax 0040-248212166

primaria@primariapitesti.ro

cabinetprimaria@primariapitesti.ro

 

Zum besseren Verständnis hier nun noch die deutsche Übersetzung dieses Schreibens:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Pendiuc,                                                                                                   

ich fordere Sie auf, die geplanten grausamen Tötungen tausender, wehrloser Straßentiere in Pitesti und Umgebung sofort zu beenden oder deren Beendigung einzufordern und umzusetzen! Die Politiker Rumäniens, scheinen immer noch nicht zu zivilisierten Handlungen fähig zu sein! Ihre Handlungen und Unterlassungen verstoßen gegen jede Ethik. Es ist nicht die Schuld der Hunde, dass sie in großer Zahl auf den Straßen Rumäniens ein erbärmliches Leben fristen! Es ist allein die Schuld der Handlungen oder Unterlassungen rumänischer Politiker! Anstatt Verantwortung für diese Tiere zu übernehmen und ihre Population auf humane Weise durch flächendeckende Kastrationen zu reduzieren, scheint für sie nur die wiederholte Tötung auf grausamste Art die Lösung zu sein! In Rumänien wurden in den letzten zehn Jahren bereits zehn Millionen Straßenhunde umgebracht. Es wurde damit bereits jetzt das größte Verbrechen an Hunden in der Geschichte begangen! Steuergelder rumänischer Bürger und der EU werden zum grausamen Abschlachten der Straßentiere missbraucht. Es ist hochgradig bedauerlich, dass nicht erkannt wird, dass die brutale Tötung der Tiere niemals das Problem lösen wird, sondern die einzig und alleinige Lösung und Linderung der Straßenhundeproblematik die flächendeckende Kastration und das Übernehmen von Verantwortung für die Tiere ist. In zahlreichen Studien (WHO) ist mehrfach nachgewiesen worden, dass das brutale Töten der Hunde nicht zur Dezimierung ihrer Anzahl führt. Durch Kastration hingegen kann die Zahl der Hunde auf humane und legale Weise nachhaltig um das 9 –fache reduziert werden.  

Rumänische Entscheidungsträger sollten endlich zur Kenntnis nehmen: Die Tötungen rufen nur heftige Reaktionen und Antipathie gegen Rumänien im In- und Ausland hervor! Schon jetzt fordern Zehntausende Menschen in Europa des Ausschluss Rumäniens aus der EU.

Pitesti wird den Ruf einer „Stadt des Hundemordes“ bekommen und Sie als Ihre Bürgermeister werden auf diese Weise sehr negative Bekanntheit erlangen. Bedenken Sie welche Folgen das für das Image, den Tourismus und die Wirtschaft Ihrer Stadt und Ihres Landes hat. Wir werden unsere Empörung über dieses absolut grausame Vorgehen in allen Medien, Internet, Facebook und der EU-Kommission zum Ausdruck bringen. Wir werden nicht müde, so lange für die Rechte der rumänischen Straßenhunde zu kämpfen, bis für diese, ausreichende Schutz- und Kastrationsprogramme erreicht  sind. Helfen Sie mit und stärken Sie rumänische und deutsche Tierschutzorganisationen (Tierhilfe Hoffnung e.V. / A.U.L.I.M./ETN e.V.) bei ihren Kastrationsprogrammen und dem Kampf gegen die Willkür rumänischer Entscheidungsträger!

Name …..

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!!!



  1. HEIDI weber Says:
    November 20, 2013 at 7:05 pm

    das töten muss endlich aufhören es haben schon zu viele hunde einen qualvollen tod erleiden müssen wann hört das endlich auf …es sind lebewesen die genau so wie der mensch schmerzen empfinden und das recht auf leben haben

  2. maria mitsch Says:
    November 21, 2013 at 12:11 am

    das ist Tierquälerei. die meisten Tiere sind Kastriert. Bitte lasst die Tiere in Ruhe leben.

  3. Es ist schlimm, was dort abgeht. HÖRT ENDLICH AUF MIT DEN HUNDEMORDEN und nehme die Kastrationsgelder auch für ihren Zweck!!!

  4. Ellen Wolf Says:
    November 21, 2013 at 8:20 am

    Beenden Rumäniens Politiker nicht das Abschlachten der Straßenhunde,verstoßen sie gegen das Eu geltende Tierschutzgesetz und gehören aus unserer Gemeinschaft verbannt.

  5. barbara belz Says:
    November 21, 2013 at 9:20 am

    WANN hört das endlich auf ????? hört auf, sie zu töten, sie können doch nicht dafür, daß sie leben..man versucht doch überall, sie zu kastrieren, damit sie sich nicht mehr vermehren können….bitte laßt sie in ruhe….

    • Ellen Karabulut Says:
      November 25, 2013 at 8:04 pm

      Diese brutale und bestialische Hetzjagt und Tötung
      der Strassenhunde muss aufhören..

      DA DIE HUNDE AUCH EIN RECHT HABEN AUF DIESER WELT ZU LEBEN UND IN Ihrem Land….
      Töte nie ein Tier es fühlt wie du den Schmerz .-((((((

  6. Liane Pree Says:
    November 25, 2013 at 8:00 pm

    Stoppt den Hundemord !!!!!

  7. Hunde haben genau so ein Recht auf Leben !!! Lasst endlich die Hunde kastrieren und verbietet endlich das sie bestialisch ermordet werden dürfen!!!

  8. Das ist solch ein unmenschliches Verhalten. Warum werden die Tierschützer und deren Arbeit so mit Füßen getreten? Das ist widerlich und
    abstoßend. Warum ist diese Regierung und dessen Mörder noch an der Macht?

  9. Gerhard Geier Says:
    März 21, 2014 at 11:47 am

    Die Hunde haben sowieso ein hartes Leben, besonders im Winter.
    Mit der Kastration erledigt sich das Problem im Laufe der Zeit.
    Man sollte sie also nicht “abschlachten”.

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